Drei Jahre.
Was ich aufgeschrieben habe.
Ich habe damals angefangen, Dinge aufzuschreiben. Nicht für andere. Einfach um zu verstehen, was gerade passiert. Diese Timeline ist ein Ausschnitt davon.
Trennung. Ich habe angefangen zu trainieren – um mir endlich selbst zu gefallen, um Selbstbewusstsein zurückzubekommen. Nach einiger Zeit habe ich gemerkt, dass ich es oft doch für andere getan habe. Vor allem für Frauen. Das funktioniert eine Weile. Aber nicht wirklich.
Zweite Trennung. Diesmal habe ich nicht einfach angefangen zu trainieren – ich habe angefangen, wirklich hinzuschauen. Was esse ich. Wie schlafe ich. Wie funktioniert mein Kopf. Dopamin-Detox. Journaling. Aufgehört zu rauchen. Ernährung als System verstanden, nicht als Diät. Vieles davon war unnötig oder falsch. Aber ich habe in dieser Zeit mehr über mich gelernt als in den drei Jahren davor.
Selbstständig gemacht. 50-Stunden-Woche. Stress, der alles auffrisst – Energie, Schlaf, den Körper. Ich habe gemerkt, wie schnell man in alte Muster zurückfällt, wenn der Alltag keinen Raum lässt. Genau in dieser Phase habe ich das System wirklich getestet – nicht im Idealzustand, sondern unter echtem Druck.
30 Kilogramm weniger. Klarere Haut. Schläft besser. Tritt anders auf. Ich sage das nicht um zu beeindrucken – sondern weil es der ehrlichste Vergleich ist, den ich ziehen kann. Ob der Körper sich geändert hat oder das Selbstbild zuerst – ich weiß es selbst nicht genau. Ich habe ein System gefunden, das neben dem Alltagsstress wirklich funktioniert. Nach allem was ich ausprobiert habe – Fasten, Keto, Intervalle, Morgenroutinen, Schlafroutinen, Detoxe. Irgendwann fiel alles zusammen.
„Irgendwann habe ich aufgehört, das für jemand anderen zu tun. Nicht weil ich einen Durchbruch hatte – sondern weil ich gemerkt habe, dass die externe Motivation nie lange hält."